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Klarer Heimsieg, aber spielerisch ließ man alle Wünsche offen!
Das überhaupt am Samstag gespielt werden konnte, war den fleißigen Heinzelmännchen, in Gestalt von Udo Borowski, Reiner Harrmann und Lothar Wolf zu verdanken, die den Platz am Freitag von Eis und Schnee befreiten und für die Mannschaften optimale Bedingungen schufen. Nochmals vielen Dank und ein dreifach "Zicke ,Zacke,...!!
1. Halbzeit
Die ersten Minuten der Partie waren vom gegenseitigen Respekt geprägt, wobei die Gäste spielerisch deutlich besser agierten und auch mehr Ballbesitz hatten. Der erste gescheite Angriff der Gastgeber brachte dann allerdings sofort die Führung. Marco Hornoff hatte im Strafraum der Gäste geschickt verzögert und nachdem der Ex-Kreischaer Marco Leckel mit einem seiner unwiderstehlichen Antritte alle Gegenspieler stehen ließ, war die Position für seinen Schuß aus 14 Metern optimal und da Schußhaltung, Schußtechnik bei ihm eigentlich immer stimmen, zappelte der Ball auch unhaltbar im Netz. Naja und die Sache mit der Schnelligkeit werden wir auch noch verbessern! Nach neun Minuten stand es nun 1:0 und alles schien wieder seinen gewohnten Gang zu gehen. Weit gefehlt!
Zwei Minuten später säbelte Libero Robin Wisian seinen Gegenspieler um und der gute Schiri Michael Klingel zeigte zu Recht auf den Punkt. Den Elfmeter parierte Pierre Oertel großartig und holte sich damit das Selbstvertrauen wieder, daß er eine Woche vorher in Halsbrücke (bei Freiberg) im Schnee vergraben hatte!
Das Spiel selber war gelinde gesagt, nicht unbedingt schön anzusehen. Die Kreischaer ließen Ball und Gegner laufen, aber sobald es Richtung Strafraum der Gastgeber ging, war man mit seinem Latein am Ende! Die Blau-Weißen dagegen stolperten über den nun endlich!!! wieder grünen Platz und zum Glück brauchten die Zuschauer keinen Obulus entrichten( oder hat etwa einer kassiert???), so daß man ihnen auch das Eintrittsgeld nicht wieder geben mußte. Es war schon manchmal schmerzhaft dieses "Gewürge" ansehen zu müssen. Trotzdem gelang den Einheimischen noch ein Doppelschlag aus dem Nichts. Ein Elfmeter in der 41. Minute verwandelt von Marco Hornoff und ein Kopfball vom eingewechselten Alex Bednara eine Minute vor der Pause brachten eine 3:0 Führung.
Man hatte das Gefühl die Blau-Weißen kamen zu diesem Halbzeitergebnis, genauso wie eine Jungfrau zu einem Kind! Höhere Mächte haben uns in ihr Herz geschlossen, aber denkt daran, irgendwann verläßt einen auch das Glück wieder ,wenn man es nicht zwingt!!!
2. Halbzeit
Wenn man glaubte die Halbzeitpause hätte beiden Mannschaften gut getan und nun würde es einen ordentlichen Schlagabtausch geben, sah sich wieder getäuscht. Die Heimmannschaft stand jetzt zwar deutlich besser in der Abwehr, aber in der Vorwärtsbewegung kam nicht viel zu stande, obwohl man sehr gute Kontermöglichkeiten auf den Silbertablett präsentiert bekam. Manchmal stand der eigene Mitspieler im Wege, dann wieder mal ein Gegner, aber meistens stand man sich selbst im Wege! Nach 60 Minuten gelang den Gästen, mit ihren einzig gefährlichen Angriff der 2. Halbzeit, durch einen Kopfball der 1:3 Anschlußtreffer. Zwei Minuten später wurde der Abstand mit dem zweiten Elfmetertor von Marco Hornoff wieder hergestellt. Nachdem sich ein Kreischaer Spieler lautstark über die Leistung des Schiedsrichters beschwerte mußte er Duschen gehen und die Partie war damit für die Gäste verloren. Nun spielten sie auf Schadensbegrenzung, was auch wunderbar gelang, denn Blau-Weiß ist zur Zeit nicht in der Verfassung um den Gegner permanent unter Druck zu setzen und so zu spielen, daß man ein Stimmungshoch beim Trainerstab entfacht. So mußten sich Trainer und Offizielle an der wärmenden Frühlingssonne erfreuen! Danke Klara!!!
Aufstellung!
Oertel-R.Wisian-Pöschel, Fahl, K.Wisian-Kunze, Liebscher, Böhme (Krebs. A auch Willi genannt)-Leckel (A.Bednara)-Hensel, Hornoff
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